BARBER ABC

"A wie Anfang"

Wie hat eigentlich alles mit dem Beruf des Barbiers angefangen?

Barbiere gibt es schon seit dem Mittelalter. Eine ganze Weile also schon. Der erste Amtsbrief für diesen Berufszweig ist auf das Jahr 1397 datiert und wurde in Köln ausgestellt. Wobei das Handwerk auf der ganzen Welt verteilt sicherlich noch viel länger existiert. Damals war der Aufgabenbereich breit gefächert und man nannte Bartscherer, Krankenpfleger und Bader schlicht und einfach Barbiere. Das kann man sich dann ungefähr so vorstellen: Man sitzt beim Barbier, lässt sich die Haare und Bart schneiden, aber weil die Mundhygiene im Mittelalter auch nicht wirklich die beste war, lässt man sich nebenbei vielleicht noch den Backenzahn ziehen. Oder wenn es in der letzten Nacht mal wieder zu einer Auseinandersetzung mit den üblichen verdächtigen Hafenarbeiter kam, ging man auch zum Barbier um seine Kriegswunden zu versorgen zulassen.

Mit dem Fortschritt der Zeit entwickelte sich natürlich auch die Medizin weiter und viele Barbiere hatten weniger zu tun als vorher. Ende des 19. Jahrhundert rasiert der Großteil der industriellen Welt bereits mit einem Rasierhobel, also einem normalen Nassrasierer in den man eine Rasierklinge legt, die nur etwas über dem Rasierhobel herausragt.

In unser heutigen Zeit erleben wir ein Comeback der Barbershops, klassischen Frisuren und traditionellen Nassrasuren. Alle die viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen, wissen dieses Ritual zu schätzen. Tradition lebt weiter.

"B wie Bart"

Bart oder nicht Bart – das ist hier die Frage.

Bart ist in, keine Frage. Die hälfte aller Männer und 61% der Frauen finden Männer mit gepflegten Bärten attraktiv. Und da sind wir auch schon am Punkt. Gepflegt werden muss ein Bart, nur dann kann man ihn mit Stolz tragen, ohne gleich auszusehen als käme man direkt aus dem Krieg. Das bedeutet, egal ob man einen Drei-Tage-Bart oder einen Vollbart trägt, die Konturen an den Wangen und am Hals sollten rasiert sein, damit es ein gepflegtes Bild ergibt.

Das gilt für alle Bartstyles. Für jeden der seinen Bart etwas voller und länger mag, ist Extra-Pflege angesagt. Denn so ein Vollbart will z. B. alle paar Tage mit einem Barttrimmer auf die gleiche Länge gebracht werden, damit die Gesichtsbehaarung auch wirklich gut aussieht. Es gibt diverse Bartschampoos für die tägliche Reinigung und spezielle Bartöle, die den Vollbart weich und geschmeidig machen. Grade im Berufsalltag solltet ihr darauf achten, dass wenn ihr einen Bart tragt, dieser auch gepflegt ist. Vor allem die Herren unter uns, die mit einem nicht so dichten Bartwuchs ausgestattet sind, sollten dann eher zu glattrasiert tendieren. Nach der Rasur ein wohlriechendes und erfrischendes Aftershave, kommt bei vielen Frauen trotz des Bart-Trends immer noch gut an.

"C wie Classic Cuts"

Viele Styles aus der Mode die wir heute kennen wurden inspiriert durch das Militär. Man denke da nur mal an den klassichen Trenchcoat oder an die Bomberjacke, die wir zur Zeit wieder überall sehen. Diese Klassiker haben etwas Besonderes und werden immer ihren Charme behalten.

Mit den klassischen Haarschnitten ist das nicht viel anders. Barbershops halten an der Tradition fest und sind sich jahrelang in ihrem Handwerk unverändert treu geblieben. Und wir alles wissen, ein echter Kerl bleibt sich selbst auch treu. Also, egal ob nun Flat Top, Slick Back Style, Executive Countour oder Pompadour. Mit diesen Cuts kann ein Mann nichts falsch machen. Das alles sind echte Männerhaarschnitte ohne überflüssige Schnörkeleien oder Experimente.

Wir geben euch Brief und Siegel darauf, dass diese Klassiker auch in den kommenden Jahren viele Trends überleben werden.

"D wie Dapper"

Spätestens seit der US-amerikanischen Fernsehserie Mad Men ist es klar. Der Gentlemen Look ist wieder da.

Der erfolgreiche Werbefachmann Don Draper und seine Kollegen zeigen uns wie es geht. Es geht hier auch um etwas mehr als nur einem Style. Es ist das Lebensgefühl und die Ästhetik der Ära die den Stil des Dapper Man wiederspiegelt. Natürlich gehören neben maßgeschneiderten Anzügen und gepflegten Umgangsformen auch ein perfekter Haarschnitt aus den 60s dazu.

Der Slick Back Style oder auch der klassische Pompadour runden diesen Look perfekt ab. Doch die Zeiten in denen Männer mit Hut und Anzügen täglich das Haus verlassen liegen leider schon ein paar Jahrzehnte zurück. Außer zu feierlichen Anlässen oder von Berufswegen kleidet sich kaum einer in diesem Stil. Aber ein klassischer Hair Cut, eine gepflegte Nassrasur, dazu Chinos getragen mit Hemd ergeben eine lässige Mischung, die definitiv alltagstauglich ist. Und mal Hand aufs Herz, gute Umgangsformen werden wahrscheinlich nie aus der Mode kommen.

"E wie Einseifen"

Das Einschäumen mit Rasierseife ist ein fester Bestandteil der klassischen Nassrasur. Dazu benötigt man logischer Weise einen Rasierpinsel. Diesen sollte man im vorraus in heißem Wasser einlegen, damit der Pinsel weich wird und den Schaum besser aufnimmt.

Dann beginnt man die Seife mit dem Pinsel in einer Schale aufzuschlagen. Wenn der Schaum noch nicht die gewünschte Konsistenz entwickelt hat, kann man einige Tropfen Wasser auf den Rasierpinsel geben. Wieviele Umdrehungen es benötigt um einen feinen Rasierschaum zu erhalten, hängt von der Qualität der Seife und dem Pinsel ab.

Eine andere Methode sieht vor den Schaum direkt im Gesicht zu aufzuschäumen. Durch das Einschäumen werden die Haare weicher und lassen sich leichter schonend rasieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Klingen wesentlich länger scharf bleiben.

"F wie Flattop"

Aus den Boxringen dieser Welt und mal wieder inspiriert vom Militär, getragen von vielen Sportlern und Größen aus der Musikszene ist der Flattop ein klassischer Haarschnitt, der noch lange nicht aus der Mode gekommen ist.

Aber wie funktioniert dieser Look? Also, die Seiten und der Hinterkopf werden dabei kurz geschnitten und das Deckhaar so, dass es eine ansteigende Fläche bildet. Dabei wird größtenteils mit der Maschine geschnitten, damit alles gleichmäßig bleibt. Das ist wirklich wichtig, denn nur so erlangt man die höchste Präzision bei diesem Haarschnitt.

Viele unserer Kunden lieben den Flattop, weil es im Prinzip ein so simpler Haarschnitt ist, aber präzise geschnitten, wirklich verdammt cool aussieht

"G wie Grooming"

Die meisten unter uns wissen natürlich was es mit dem Grooming auf sich hat. Aber für solche, die nichts damit anfangen können, erklären wir euch kurz worum es geht. Der Begriff stammt aus dem englischen und bedeutet eigentlich nichts anderes als Pflege oder Hygenie. Hauptsächlich für Männer. Damit ist die gesamte Körperpflege gemeint. Von Kopf bis Fuß. Angefangen vom Haarschnitt, Bart, Gesicht und Körperbehaarung.

Früher hat es vielleicht gereicht sich die Haare zu kämmen nach dem Aufstehen. Heute sieht die Sache ein wenig anders aus. Kosmetikkonzerne bringen mittlerweiler ganze Pflegeserien für Männer auf den Markt. Man sollte als echter Kerl natürlich nicht übertreiben und mehr Kosmetik als seine Freundin im Bad stehen haben. Aber mal ehrlich, dass wird bei echten Kerlen wahrscheinlich nie der Fall sein.

"H wie Hollywoodian"

Du trägst einen Vollbart, aber mit der Zeit bist du irgendwie gelangweilt und kannst dich nur schwer von deiner Bartpracht trennen?

Dann versuche es doch einfach mal mit dem Hollywoodian. Wie der Name schon sagt, diese Variation eines Vollbarts ist der absolute Favorit der Stars aus Hollywood. Ob nun im Film, auf dem roten Teppich oder auch Privat.

Doch wie funktioniert der Look? Der Hollywoodian soll nur ansatzweise an einen Vollbart erinnern. Selbstverständlich darf man den Bart nicht einfach wild wuchern lassen, sondern schön in Form bringen und trimmen ist angesagt. Wichtig hierbei ist darauf zu achten, dass die Wangenpartien sorgfältig glatt rasiert sind. Das gleiche gilt natürlich auch für die Konturen im Gesicht und im Halsbereich. Jeder der einen Vollbart trägt, weiß wie pflegeintensiv so ein Bart sein kann, beim Hollywoodian ist es genauso.

Damit der Look auch funtioniert ist tägliche Pflege und Präzision beim rasieren das oberste Gebot.

"I wie Imperial Barber"

Im Jahr 2011 definierte Imperial Barber Products das Handwerk der Herrenpflege neu, indem sie die altehrwürdigen Pflege-Traditionen bewahrten und mit neuen natürlich hergestellten Premium-Produkten ergänzten. Heute hat sich Imperial Barber Products zu einer Autorität in der Herrenpflegeprodukte-Branche entwickelt.

Das Team hinter Imperial Barber Products brachte 26 Jahre Erfahrung in Los Angeles und New York City im Herrenpflegebereich mit. Während dieser Zeit haben sie sich der Perfektion des klassischen amerikanischen Männer-Stylings gewidmet. In all den Jahren waren sie auf der Suche nach den perfekten Männer Haar- oder Pflege-Produkten. Pomaden, Gels und Wax waren zu schwach, zu fettig und wachsartig oder haben einfach merkwürdig gerochen. Die Rasur-Produkte haben nie die Erwartungen erfüllt.

"K wie klassische Nassrasur"

Es ist ein Pflegeritual, welches seit Jahrtausenden uns Männer vorbehalten ist. Jeder der einmal in den Genuss einer klassischen Nassrasur gekommen ist und das Ergebnis kennt, weiß genau warum diese altehrwürdige Tradition nie aussterben wird. So gründlich und sauber bekommt man es schlicht und einfach nicht mit herkömmlichen elektronischen Bartschneidern oder ähnlichem hin.

Als erstes bereitet man Haut und Barthaare auf die Rasur gründlich vor, indem man sich das Gesicht und die Bartpartie mit warmen Wasser und im besten Fall einer ph neutralen Lotion wäscht. Damit entfernt man Rückstände, die sich im Bart ansammeln und entspannt schon mal die Haut. Nun nimmt man ein paar Tropfen Bart-Öl und massiert es in die Haut, Konturen und Bart ein bis man ein warmes Gefühl verspürt. Jetzt nimmt man ein in heißem Wasser vorgewärmtes kleines Handtuch und legt oder drückt es sich evtl. gegen das Gesicht. Jetzt sollte die Haut entspannt und das Barthaar auf die Rasur ausreichend vorbereitet sein.

Jetzt geht es ans Einseifen. Dafür beginnt man die Seife mit dem zuvor in heißem Wasser eingelegten Pinsel in einer Schale aufzuschlagen. Wenn der Schaum noch nicht die gewünschte Konsistenz entwickelt hat, kann man einige Tropfen Wasser auf den Rasierpinsel geben. Wie viele Umdrehungen es benötigt um einen feinen Rasierschaum zu erhalten, hängt von der Qualität der Seife und dem Pinsel ab.

Hat man seinen Bart nun ausreichend eingeschäumt kann man endlich mit dem Rasieren beginnen. Rasiert man mit einem Rasiermesser, sollte man immer mit Vorsicht und Sorgfalt rasieren. Diese sind meistens sehr scharf und es kann schnell zu Irritationen oder Verletzungen kommen. Bei einem Rasierhobel, achte immer darauf den optimalen Schneidwinkel von 30 Grad der Klinge zur Haut einzuhalten.

Nachdem alle Haare und Stoppel entfernt wurden wäscht man sich nun gründlich mit kaltem Wasser die Schaumreste vom Gesicht. Das kalte Wasser schließt die Poren im Gesicht wieder und beugt somit dem Eindringen von Bakterien vor. Mit einem sauberen Handtuch das Gesicht abtrocknen und abschließend ein After-Shave auftragen, welches nochmals das eindringen von Bakterien verhindert, Rötungen entgegenwirkt, die Haut entspannt und gleichzeitig angenehm duftet. Als krönenden Abschluss cremt man nun das Gesicht mit einem After-Shave Balsam oder einer Pflege-Lotion ein.

"M wie Mustache"

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten einen Oberlippenbart zu tragen. Allein oder in Kombination mit einem Voll- oder Drei-Tage-Bart. Kurz, lang, gezwirbelt, nach unten oder nach oben gebogen, dick oder dünn. Es benötigt nicht viel Aufwand in allen Variationen, so dass man gut testen kann welcher Mustache am besten zu einem passt.

Als aller erstes muss man natürlich seinen Bart wachsen lassen. In der Wachstumsphase selbstverständlich den Rest vom Bart regelmäßig trimmen oder rasieren, damit es immer ein gepflegtes Erscheinungsbild abgibt. Hat euer Oberlippenbart die richtige Länge erreicht, ist es endlich Zeit für das rasieren. Einfach erst mal wie gewohnt rasieren, den Mustache natürlich stehen lassen. Nun kann man schon sehr gut erahnen, wie das Endresultat aussehen wird. Es kommt nun darauf an, was man für einen Oberlippenbart tragen möchten. Hier ist allerdings Vorsicht beim Rasieren geboten, denn nur etwas zu viel vom Bart weggenommen und es sieht einfach nicht mehr aus, weil die Symmetrie nicht mehr stimmt.

Die Länge der Barthaare und evtl. die Enden, falls zu unterschiedlich, mit einer Bartschere schneiden und auf gleiche Länge bringen. Wer seinen Bart noch zwirbeln möchte, benutzt am besten Bartwichse. Hier sind wie Anfangs schon erwähnt der Fantasie keine Grenzen gelassen. Achtet nur gut auf ausreichende Pflege eures neuen Begleiters, da der Mustache sehr häufig mit Essen in Berührung kommt und ggf. Bartwichse usw. sollte man ein Bartschampoo verwenden.

"P wie Pompadour"

Ein weiterer Klassiker unter den Barber Haarschnitten ist der sogenannte  Pompadour. Dieser Look wurde von keinem geringen berühmt gemacht als von Elvis Presley selbst, dem King höchstpersönlich.

Und seitdem sehen wir diesen Klassiker immer wieder neu interpretiert bei Stars, Rockabillies, Geschäftsmännern und Hipstern. Es ist ein vielseitiger Schnitt an denen die Seiten meistens relativ kurz gehalten sind und das Deckhaar ungefähr so lang gelassen wird, dass man damit eine Tolle oder das Haar locker nach hinten hoch stellen kann.

Für alle die den Pompadour richtig Barberstyle rocken wollen, empfiehlt es sich die Seiten sehr kurz zu halten und die Konturen mit dem Messer rasieren zulassen. Rock n‘ Roll halt eben.

"R wie Rasiermesser"

Ohne das Rasiermesser geht im Barbershop wirklich garnichts. Mit größter Sorgfalt und Vorsichtig üben Barbiere weltweit schon seit vielen Jahrtausenden erfolgreich ihr Handwerk aus. Die Existens der Barbiere und Ihrem Werkzeug ist ca. 1500 vor Chr. Geburt durch Grabszenen der Ägypter belegt.

Es erfordert zwar viel Übung das Rasiermesser zu meistern und der ein oder andere kleine Cut wird am Anfang sicher unvermeidbar sein, aber wenn man sich erst einmal an die klassische Nassrasur gewöhnt hat, weiß man die Qualität einer solchen Rasur sicher zu schätzen. Herkömmliche Rasiermethoden wie z. B. Einwegrasierer oder elektrische Rasierer sind in punkto Präzision und Rasierergebnis einfach nicht in der Lage dem Rasiermesser das Wasser zu reichen.

Es kann unter drei Variationen des Rasiermessers unterschieden werden. Die Shavette ist mit System zum Austasch der Klingen hergestellt, wenn die Klinge stumpf geworden ist, tauscht man sie einfach aus. Das traditionell japanische Rasiermesser nennt man Kamisori. Die Klinge fällt hier etwas kürzer aus und es ist aus einem Stück gefertigt. Last but not least, das normale Rasiermesser, gefertigt aus zwei Teilen und fester Klinge zum nachschleife

"S wie Salon Einundzwanzig"

Seit nun fast drei Jahren bieten wir vom Salon Einundzwanzig, den Menschen in Wunstorf und Region Hannover, was schon lange überfällig gewesen ist. Eine moderne Interpretation von einem Barbershop mit traditionellem Handwerk.

Wer einen guten Friseur in Wunstorf sucht, der auch was von Bartpflege, traditionellen Männerhaarschnitten und klassischen Nassrasuren versteht wird an unserem Salon in Wunstorf nicht vorbeikommen.

Unser Team vom Salon Einundzwanzig versteht sein Handwerk und bietet euch die Möglichkeit sich in einem origanal Takara Belmont Barberchair rasieren zu lassen. Dazu ein bisschen Barbertalk über die neuesten Neuigkeiten aus Wunstorf und zum krönenden Abschluss des Friseurbesuchs ein professionelles Styling der Haare mit Pomade, dazu noch ein wohlduftendes und erfrischendes After Shave und man geht wie neugeboren aus unserem Salon.

"T wie Takara Belmont"

Als japanisches Familienunternehmen in dritter Generation produziert Takara Belmont Barberchairs mit kompromisslosen Streben nach hoher Funktionalität und einem unverwechselbarem Stil.

Dieses altehrwürdiges Unternehmen kann auf seine lange Tradition Stolz sein. Mit Liebe zum Design schaffen sie es, Kopf und Herz der Menschen anzusprechen und den Menschen auf dem Stuhl in den Mittelpunkt zustellen.

Die traditionellen Barberchairs von Takara Belmont prägen das Gesicht vieler Barbershops auf der Welt und wer einmal in solch einem Stuhl gesessen hat, weiß genau warum.

"U wie Undercut"

Seiten kurz, oben lang. So oder so ähnlich lässt sich der Undercut beschreiben. Aber er ist viel mehr als nur „einfach Seiten kurz, bitte“.Es ist ein zentrales Element vieler traditioneller Männerhaarschnitte. Und das aus guten Grund.

Wenn man sich für den Undercut look entscheidet, stellt man schnell fest, man sieht nicht nur fresh aus, sondern man fühlt sich einfach auch so. Die Konturen und Nacken sauber ausrasiert, das Deckhaar locker nach hinten oder zur Seite gestylt und fertig ist der Barbershop Look.
Besonders zu den etwas heißeren Tagen oder Sommermonaten ist der Undercut look einfach die logischste Entscheidung. Da die Kopfhaut genügend Luft zum Atmen hat, wird man auch nicht mehr so sehr schwitzen. Und ganz nebenbei, es sieht einfach verdammt cool aus.

"V wie van Dyke"

Benannt nach dem flämischen Maler aus dem 17. Jahrhundert, Anthony Van Dyke, ist diese interessante Bartform es wert mal genauer betrachtet zu werden.

Der Van Dyke-Bart in der einfachsten Form ist ein Ziegen- oder Kinnbart in Kombination mit einem Schnurrbart, aber nicht mit diesem verbunden. Die Seiten der Wangen werden komplett glatt rasiert.

Auch der Van Dyke ist ein Bart, der sehr Präzise geschnitten werden muss. Denn der Schnurrbart allein verlangt schon nach Präzision, hier ein bisschen zuviel weg genommen und man kann von vorne beginnen wachsen zulassen. Nun noch den Ziegenbart sorgfältig mit einer Schere und Trimmer in Form bringen und das Kunstwerk ist vollbracht.

"W wie Winnfield"

Wir alle kennen Samuel L. Jackson als Jules Winnfield in Pulp Fiction. Was die wenigsten wissen ist, dass diese Hauptfigur seinen Namen von eben genau diesem Bartstil hat.

Dieser Bartstil setzt sich zusammen aus gewölbten Koteletten, die bis unter das Ohr reichen und einem Oberlippenbart, der an der Seite bis zur Kieferpartie wächst. Dazu gehört ein Unterlippenbart. Die Koteletten und der Schnurrbart sollten sich nicht berühren erst dann ist der Winnfield perfekt.

Auch dieser Bart ist wieder sehr pflegeintensiv, da man ihn immer wieder auf länge trimmen muss, damit er gut aussieht.

"Z wie Ziegenbart"

Oder wie die Amerikaner ihn auch liebevoll nennen „Goatee“.

Der Ziegenbart ist besonders dafür geeignet, wenn man sein Gesicht etwas strecken möchte. Ausserdem ist er sehr beliebt bei Jugendlichen, da meistens in der Region im Gesicht der Bartwuchs am stärksten in diesem Alter ist. Aber nicht nur bei den Jüngeren steht der Ziegenbart hoch im Kurs, sondern häufig auch bei älteren Männern. Es ist eine Bartform, die dem Träger nochmal seinen Charakter oftmals unterstreicht.

Auch gibt es unzählige Varianten vom Goatee. Etwas kürzer als Kinnbart, länger als echter Ziegenbart und sogar gezwirbelt oder geflochten. Das alles ist natürlich Geschmackssache und eine hängt von eurem Bartwuchs ab.